26.04.2015

DJB-Kata-Leistungslehrgang in Eschweiler

Lukas Stenzel und Michael Zapf (JC Kyoko Jänschwalde) nahmen zur Vorbereitung auf den Kata-Europa-Cup am Leistungslehrgang in Eschweiler teil.
Auf Grund der in der Vergangenheit erbrachten Leistungen bei Deutschen Kata-Meisterschaften und ihrer mehrjährigen ausdauernden fachkompetenten Arbeit im Bereich Nage-no-kata wurde den Sportlern Michael Zapf und Lukas Stenzel aus unserem Landesverband durch die Kata-Kommission des DJB das Vertrauen ausgesprochen, für den DJB beim „Randori no Kata European Judo Cup“ in Herstal (Belgien)  am 23. Und 24. Mai starten zu dürfen.

Zur Vorbereitung auf diese Aufgabe stand für beide am 25. und 26. April die Teilnahme am DJB-Kata-Leistungslehrgang für die Nationalmannschaft und Perspektivkader in Eschweiler bei Aachen (NRW) auf dem Programm. Trotz der Abiturvorbereitung von Michael und einem sehr gefüllten Terminkalenden des Trainers Martin Reißmann fuhren die Kata-Sportler Michael und Lukas zusammen mit ihrem Trainer am frühen Samstagmorgen die 730 Kilometer von Cottbus nach Eschweiler, um sich für die bevorstehende Aufgabe den letzten Schliff zu holen. 

Im Verlauf des Samstags bot sich beiden Sportlern und dem Trainer die Möglichkeit den erreichten Leistungsstand vom Mitglied der DJB-Kata-Kommission und Verantwortlichen für Coaching und Athletenbetreuung, Sebastian Frey (4. Dan) und sogar zusätzlich vom Kata-Referenten des DJB Dr. Stefan Bernreuther (6. Dan) prüfen zu lassen. 
Beide Kata-Experten gaben neben der Einschätzung der gezeigten Leistung noch viele wertvolle Hinweise und Tipps für die weitere Vorbereitung auf Herstal. Sie bestätigten dem Kata-Team aber auch, das ihre bisherige konzentrierte Vorbereitung ein Leistungslevel errecht hat, das den Einsatz beim „Randori no Kata European Judo Cup“ in Belgien rechtfertigt.
In erster Linie erhielten Lukas und Michael und Trainer Reißmann natürlich für die verbleibende Zeit der Vorbereitung bis zur Abfahrt nach Belgien am 22. Mai noch weitere wichtige Hinweise und Anregungen, um für die Meisterschaft optimal gerüstet zu sein.
 
Gleichzeitig erhielten alle drei darüber hinaus auch für ihre Arbeit als Multiplikatoren bzw. Ausbilder im Brandenburgischen Judo-Verband neue Impulse und Inputs. Aus dieser Sicht haben sich die anstrengenden insgesamt 14 Stunden Fahrt mit dem Auto dann doch gelohnt.  Der Lehrgang war für die Sportler nicht nur eine wichtige Zwischenkontrolle und Aufgabenstellung für die weitere Arbeit in Vorbereitung auf Herstal. Er sicherte auch die Arbeitsgrundlagen weiterführend für die Tätigkeit als Multiplikatoren und auch für die Vorbereitung auf künftige Aufgaben bei weiteren Meisterschaften bis zu den Deutschen Kata-Meisterschaften in Backnang im Juni.
Doch nun erst einmal viel Erfolg für Lukas und Michael in Belgien verbunden mit einem herzlichen Dank an die Organisatoren und Referenten beim Lehrgang in Eschweiler besonders an Dr. Stefan Bernreuther und Sebastian Frey.

Martin Reißmann
Referent Prüfungswesen BJV

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