05.11.2017

Weltmeisterliche Teilnehmer am Jugendpokal U18

Unter den über 400 Teilnehmern gibt es auch einige besondere Kämpfer und Kämpferinnen. Die Europameisterin und Vize-Weltmeisterin Mascha Ballhaus zum Beispiel, aber auch Annabell Winzig und Yvo Witassek. Alle kämpfen für ihre Mannschaften und geben dem Jugendpokal auch eine besondere Aufmerksamkeit.

Mascha Ballhaus kämpft mit ihren Sportkameradinnen aus der Kampfgemeinschaft TH Eilbeck/HT 16 Hamburg. Welche Motivation hat eine  Vize-Weltmeisterin, beim Deutschen Jugendpokal mitzukämpfen? „Ich möchte meinen Verein unterstützen. Wir sind nur drei Kämpferinnen, da meine Schwester Seija heute nicht mit hier sein kann. Und im Team macht es immer großen Spaß zu kämpfen“, antwortet sie völlig bodenständig. Dabei ist es für sie schon etwas ungewohnt, wieder einen roten oder weißen Gürtel umzubinden. Diese Methode des Unterscheidens der Kämpfer ist im internationalen Bereich nicht mehr üblich. „Aber ich habe viel Spaß, kann Sachen ausprobieren und ich kämpfe total druckfrei und viel lockerer als bei anderen Turnieren, auch mit viel mehr Selbstvertrauen“, schätzt sie ihre eigene Gefühlslage ein. 
Mit drei Kämpferinnen in der Mannschaft ist eine Medaille beim Jugendpokal sehr schwierig zu erreichen. Gleich im ersten Kampf des Tages hatte eine Eilbeckerin auch gleich das Nachsehen und damit war die Mannschaft in die Trostrunde verbannt. Mascha sieht es locker: „ Unser Ziel war, ein paar Kämpfe zu gewinnen, da haben wir schon realistisch gedacht, da ja die anderen Beiden auch erst jüngster Jahrgang sind.“ 


Noch jemand Besonderes ist am zweiten Tag präsent. Hamburgs Meistertrainer Slavko Tekic bekommt unendlich viele Glückwünsche für den am Vorabend errungenen Mannschaftstitel in Leipzig. „Es ist ein großer Reiz für mich, den Nachwuchs stark zu machen“, ist seine spontane Antwort auf die Frage seines Hierseins. „Ich möchte, dass es immer wieder Sportler aus dem Nachwuchs heraus gibt, die Spaß am Judo haben, eine gute Schule durchlaufen haben und gute Kämpfer sind“, ergänzt er. Er möchte sich nicht nur auf die Medaillen „oben“ konzentrieren, sondern vor allem den Nachwuchs fördern. Das Ziel für jede Mannschaft muss sein, einen guten Auftritt hinzulegen, schönes Judo zeigen und auch zeigen, dass sie gut ausgebildet sind. 


Diese Aussage zielt vor allem auf seine Mannschaft, in der auch Mascha Ballhaus kämpft.


Achtung

  • Die Unterlagen zu den Trainerlizenzen bitte alle direkt an hartmut.paulat(at)gmail.com senden
  • Der Plan für die Aus- und Weiterbildung 2018 ist unter Termine veröffentlicht.Die ersten Anmeldefristen laufen noch in diesem Jahr ab.

Positionspapier des DOSB zur Inklusion