18.10.2020

Weiterbildung Trainer C in Strausberg

Trotz schwieriger Corona-Bedingungen nutzten 16 Judoka die Möglichkeit, die Weiterbildung Trainer C zu absolvieren. 
Die Teilnehmer kamen aus 14 Vereinen aus Brandenburg und Berlin. Problematisch war das neu ausgesprochene Beherbergungsverbot für die Berliner Sportler, sodass drei Teilnehmer täglich an- und abreisen mussten. Die 13 männlichen und drei weiblichen Teilnehmer im Alter von 16 bis 56 vom 1. Kyu bis 2. Dan mussten in darüber hinaus in festen Fünfergruppen trainieren.
Gleichzeitig bereiteten sich weitere vier Judoka unter Anleitung des Lehrteams auf Ihren Einsatz bei den Deutschen Kata-Meisterschaften im November vor.
Michael und Mathias Zapf brachten sich dann bei den entsprechenden Themen im Lehrgang mit ihren Kenntnissen und Fähigkeiten mit ein, wobei Jonas Drabow und Lina Briesemann auch in der Praxis zum Thema Handlungskomplex mit Rückgriff auf ihr im Juli mit Erfolg absolvierten Dan-Programms unterstützten.
Unter Leitung von Jan Schröder und Martin Reißmann boten die sechs Referenten des Lehrgangs ein breites und abwechslungsreiches Programm. Themen wie Beweglichkeit im Judo, der langfristige Aufbau eines Handlungskomplexes sowie Arbeit mit der Grundkampfkonzeption des DJB waren ebenso Themen in Theorie und Praxis, wie auch das Thema Fairständnis. Da diskutierten Bundes-A-Kampfrichter René Ressler und Jan Schröder sowohl im Seminarraum als auch auf der Matte mit den Trainern über die Wettkampfregeln und zu den Konsequenzen für die Arbeit im Training und Wettkampf.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet auf der Judomatte der Umgang mit der Übungsform Kata. Am Beispiel vom Thema Selbstverteidigung (Kime-no-kata) und an Beispielen der Erarbeitung von Wurfprinzipien (Nage-no-kata) verdeutlichten Referenten wie Matthias Störzner und Mathias Zapf ein Verständnis dieser Übungsform, das sich im Sinne des Kodokan nicht nur auf das Thema Kata beschränkte.
Ein sehr wichtiger Schwerpunkt des Lehrgangs war die Auseinandersetzung, Diskussion und der Erfahrungsaustausch zum Thema Kinder und Jugendschutz sowie Gewaltprävention. Der Kinderschutzbeauftragte des BJV Matthias Störzner und Prüfungsreferent Martin Reißmann vermittelten dem Lehrgang wichtige Impulse und gaben Hinweise zu konzeptionellem Herangehen. Sie zeigten auch Möglichkeiten auf, mit entsprechenden Materialien diesen wichtigen Schwerpunkt der Arbeit in den Vereinen zu thematisieren und so zu einem wirksamen Kinder- und Jugendschutz beizutragen.
Insgesamt gelang es an diesem Wochenende unter nicht einfachen Bedingungen, einen interessanten und vielseitigen Weiterbildungslehrgang anzubieten, der nicht zuletzt auch durch die aktive und engagierte Mitarbeit aller beteiligten Judoka ein Erfolg wurde.

Achtung

  • Über den anlaufenden Trainingsbetrieb wird auf den Internetseiten der jeweiligen Vereine informiert. 
  • Die aktualisierten Turniertermine gibts unter dem Link Termine 
  • Information des LSB zu Fördermöglichkeiten

Positionspapier des DOSB zur Inklusion