18.04.2016

Prüfungen zum Trainer C Breitensport

29 Judoka legten mit Erfolg die Prüfung zum Trainer C Breitensport ab; ein Sportler bestand den theoretischen Teil der Prüfung. Dennoch wurden trotz erfolgreicher Teilnahme an der Prüfung vorerst nur 19 Lizenzen überreicht. 
Nach fünf inhaltsreichen und anstrengenden Ausbildungslehrgängen schlug nun für 26 Judoka des Brandenburgischen Judo-Verbandes und 4 Sportler des Judoverbandes Berlin am 16.04.2016 die Stunde der Wahrheit. Vor der Prüfungskommission mit Jan Schröder (7.Dan) und Martin Reißmann (6. Dan) mussten die Lehrgangsteilnehmer in fünf Gruppen unter Beweis stellen, dass sie über die erforderlichen theoretischen Kenntnisse und praktischen Fertigkeiten verfügen, um künftig als lizenzierte Judo-Trainer C Breitensport in ihren Vereinen eine qualifizierte Arbeit leisten zu können.
Die Prüfungen für die 25 männlichen und fünf weiblichen Judoka begannen nach entsprechender Vorbereitungszeit und nach der notwendigen Klärung der organisatorischen Fragen für die erste Gruppe in der Sporthalle des KSC Strausberg um 08:30 Uhr. Ab dann ging es für die Prüfer ohne Pause bis zum Ende der Prüfungen der letzten Gruppe am späten Nachmittag von Prüfung zu Prüfung.
Beginnend mit der Praxis und dem Nachweis, dass die Teilnehmer über die geforderten praktischen judofachlichen Fähigkeiten verfügen, schloss sich dann jeweils die Theorieprüfung an, in deren Verlauf die Prüfungskommission dann auch Fragen zu den eingereichten Hausarbeiten einfließen ließ. Während sich dann die nächste Gruppe schon auf ihre Praxisdemonstrationen vorbereiteten, nahmen die Prüfer die Auswertung der von den Vorgängern gezeigten Leistungen vor. Somit war die Prüfung auch für die Prüfer ein hoher Leistungsanspruch und ein anspruchsvoller Marathon.
Grundsätzlich konnten die Prüfer trotz sichtbarer Unterschiede im Leistungsvermögen einschätzen, dass sich die Prüfungsanwärter gewissenhaft und fleißig auf die Prüfungen vorbereitet hatten. Unabhängig davon gab es natürlich auch noch wichtige Hinweise für die weitere Arbeit an der persönlichen weiteren Qualifizierung. Bei den Prüfungen zeigten die Sportfreunde Matthias Neukirchner, Steffen Hornung, Kornelius Koppitz, Christopher Schwarzer,  Enrico Wittwer und Robert Zastrau besonders hervorzuhebende gleichmäßige Leistungen in Theorie und Praxis.
Kritisch muss aber ausgewertet werden, dass elf Sportlern der 30 Judoka die Lizenz nicht überreicht werden konnte, da hierfür  Voraussetzungen nicht vorlagen. Die Gründe waren unterschiedlich und betrafen die erforderliche Graduierung, den Nachweis des Kurses zur Ersten Hilfe oder auch, dass die Hausarbeit nicht termingerecht vor der Prüfung eingereicht wurde. Einzelne Sportler müssen noch einen Lehrgangsteil nachholen und ein Judoka muss verletzungsbedingt die Praxisprüfung zu einem späteren Zeitpunkt noch nachholen. In einigen Fällen hätten diese Voraussetzungen bis zum Prüfungstag durchaus vorliegen können.

Nachfolgenden Judoka gratulierte die Prüfungskommission am 16.04. zur bestanden Prüfung (in einem Fall zur erfüllten Theorieprüfung):

Gruppe 1:
 
Kornelius Koppitz RSV Eintracht 1949
Caroline Koppatz Judoclub Großräschen
Fabian Scholten HSV Cottbus
Alexander Draebert JC Samura Oranienburg
Yannik Lange HSV Cottbus
Oliver Markus HSV Cottbus

Gruppe 2:
Christopher Schwarzer Budoverein Lauchhammer
Konrad Brühl BC Samurai Berlin
Daniel Schwabe BC Samurai Berlin
Uwe Elsner JV Neu Zittau
Steffen Hornung UJKC Potsdam
Matthias Neukirchner JC 03 Berlin

Gruppe 3:
Theo Herz JSV Bernau
Nicolas Sturzbecher Hennigsdorfer JV
Enrico Wittwer JSV Bernau
Max Nagel Hennigsdorfer JV
Michelle Goschin BC Samurai Berlin
Dennis Kurze Budosport Schwarzheide (Theorieprüfung)

Gruppe 4:
Lea Geissler JV Ludwigsfelde
Lieven Sandler JV Ludwigsfelde
Fabian Bogedaly JV Ludwigsfelde
Oskar Starick JC Kyoko Jänschwalde
Will Wartmann JC Kyoko Jänschwalde
Emma Fandke JV Mahlow

Gruppe 5:
Johannes Mrosek JC Eberswalde
Adrian Knospe JSV Bernau
Paul-Gregor Nitsch Kuzushi Lübben
Silvio Rux JC Eberswalde
Robert Zastrau JC Samura Oranienburg
Erick Wilhelm TSG Angermünde
Patricia Wendler TSG Angermünde

Allen Judoka noch einmal herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in der künftigen verantwortungsvollen Arbeit in ihren Vereinen und bei ihrer weiteren Entwicklung und Qualifizierung als Trainer.

Martin Reißmann
Brandenburgischer Judo-Verband
Referent Prüfungswesen

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