24.06.2018

Olympioniken für 2028 zur Bewerbung aufgerufen

Seit Ende Mai steht fest, welche Nachwuchs-Judoka ab dem kommenden Schuljahr die Sportschulen in Frankfurt (Oder) und Potsdam besuchen dürfen. Nun richten die BJV-Sichtungsverantwortlichen ihren Blick bereits auf den Einschulungsjahrgang 2019. 
BJV-Vizepräsident Leistungssport, Reinhard Arndt, hat nach der Leistungssportordnung auch ein einheitliches Sichtungskonzept auf den Weg gebracht. Gemeinsam mit den Sichtungsverantwortlichen der Bezirke Benny Biemüller (Bezirk Ost) und Axel Kirchner (Bezirk West) stimmte er Inhalte, Termine und Verfahrensweise für die künftige Sichtung ab.

Aus den Teilnehmern der Sichtungsmaßnahme 2017 in Potsdam sind inzwischen die neuen Sportschüler ausgewählt (Foto:C. Clark)

„Mit den Sportschulen in Frankfurt (Oder) und Potsdam haben wir in Brandenburg einmalige Bedingungen, um junge Leistungssportler auf internationale Erfolge vorzubereiten und ihnen gleichzeitig eine hochwertige schulische Ausbildung zu ermöglichen“, so der BJV-Vizepräsident, „das wollen wir optimal nutzen.“

Einen ersten Meilenstein im Sichtungsprozess werden die Landesjugendspiele der U13 am 30. Juni darstellen. Wer sich dort erfolgreich in Szene setzen kann, hat die ersten Pluspunkte im Wettbewerb um die für 2019 zu vergebenden Plätze an den Sportschulen erkämpft. 

Frankfurter Sportschüler demonstrieren ihr Können für den nächsten Einschulungsjahrgang (Foto: Matthias Hofmann)

Im November werden die Sichtungsverantwortlichen der Bezirke in Frankfurt (Oder) und Potsdam Leistungsüberprüfungen durchführen. Außerdem können sich Sportler und Eltern mit den Bedingungen an der jeweiligen Sportschule und dem angeschlossenen Internat vertraut machen.

Dazu sind alle interessierten Judoka herzlich eingeladen sich anzumelden. 

Hier sind die Ausschreibungen, die sportlichen und schulischen Voraussetzungen sowie das Anmeldeformular zu finden:
·       Ausschreibung zum BJV-Sichtungslehrgang Ost
·       Ausschreibung zum BJV-Sichtungslehrgang West
·       Sportliche und schulische Voraussetzungen
·       Anmeldeformular

Die Zuordnung der Vereine zu den Bezirken Ost (Sportschule Frankfurt (Oder)) und West (Sportschule Potsdam) ist der Anlage 1 zur Leistungssportordnung zu entnehmen. Sportler aus anderen Landesverbänden können sich ebenfalls bewerben. Um hier auch Transparenz gegenüber dem entsprechenden Landesverband zu sichern, ist der Anmeldebogen in diesen Fällen zusätzlich mit einem Sichtvermerk des Verbandes zu versehen.

„Es ist eine tolle Sache, dass wir zur einer Vereinheitlichung des Sichtungsprozesses gekommen sind“, freut sich BJV-Präsident Daniel Keller, „und ich hoffe, dass viele Judoka aus Brandenburg bzw. aus dem DJB angehörenden Vereinen anderer Bundesländer die Chance nutzen, sich um einen Platz an einer der Sportschulen zu bewerben.“ 

Achtung

Positionspapier des DOSB zur Inklusion