13.09.2016

Landesliga in Frankfurt (Oder)

Die Brandenburghalle hatte in den letzten Jahrzenten mit den Bundesligakämpfen des JC90 Frankfurt (Oder) oder auch den Deutschen Einzelmeisterschaften schon einige Judohighlights zu bieten. Nun traf sich dort auch zum ersten Mal die Brandenburgische Landesliga für Ihren 3. Kampftag der diesjährigen Saison. 

Die Halle war gut gefüllt mit den Mannschaften und deren mitgereisten Fans, sowie natürlich jede Menge Frankfurter, die sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen wollten. Gab es doch auch eine Begegnung unter den 13 Mannschaftskämpfen der besonderen Art. Beim zweiten Kampftag gab es das Lausitzderby zwischen dem KSC Asahi Spremberg II und dem HSV Cottbus und nun das Frankfurter Derby zwischen der KG PSV Frankfurt (Oder) / RSV Eintracht und dem Ausrichter JC90 Frankfurt (Oder). Doch bis es dazu kam, gab es schon in den ersten Begegnungen eine kleine Überraschung. So besiegte der JC90 den bis dahin ungeschlagenen Tabellenersten KSC Strausberg mit 3:1. In den Einzelkämpfen schenkten sich die Sportler nichts. Gerade das Duell zwischen Max Lüders aus Strausberg gegen den etwas leichteren Oliver Lodtka war sehr spannend. Ein Angriff folgte dem nächsten und dennoch waren sich beide ebenbürtig und trennten sich mit einem Unentschieden.
Eine weitere Sensation gab es für die KG Fläming. Bisher verloren sie teilweise deutlich als auch knapp. Am vergangenen Sonntag nutzen sie ihre Chance und holten gegen den SV Motor Babelsberg ihren ersten Saisonsieg und das sogar mit einem 4:1. Gerechnet hatten die Gegner damit sicher nicht. Siege steuerten  Falko Patsch, Jamie-Tom Becker, Marco Ahlgrimm und Ben Marlot bei.
Durch die Siege von der KG PSV Frankfurt / RSV Eintracht über den HSV Cottbus und den KSC Asahi Spremberg II wurde es an der Spitze richtig spannend. Vor den letzten Begegnungen waren die beiden Mannschaften neben dem Vorjahressieger KSC Strausberg punktgleich auf dem ersten Platz. Die Strausberger legten mit einem weiteren Sieg über die KG Fläming vor. 
Beim Frankfurt-Derby ging es nun also nicht nur um das Stadtduell, sondern auch um die Tabellenspitze, entsprechend lautstark war die Kulisse der anwesenden Fans. So gut wie jeder Kampf der beiden Mannschaften ging über die volle Zeit und konnte jederzeit zu Gunsten des anderen ausgehen. Das deutliche 5:0 für den JC90 Frankfurt (Oder) spiegelt nicht ganz dieses spannende Duell wieder. 
Auch nach dem Kampf gab es minutenlang für beide Mannschaften Applaus und der JC90 konnte sich mit einem gewonnenen Kampf mehr die Tabellenspitze vor dem KSC Strausberg sichern.
So sieht die Abschlusstabelle der Vorrunde aus:
Mannschaft              Punkte          Kämpfe       Unterpunkte

1. JC90 Frankfurt        14:2           27:12              253:115
2. KSC Strausberg       14:2           26:12              251:111
3. KG PSV Frankfurt (Oder) / RSV Eintracht         
                                   12:4          25:14              230:128
4. KSC Asahi Spremberg II 
                                   10:6          19:20              173:192
5. JV Ludwigfelde          8:8           22:17              198:145
6. Judoverein Königs Wusterhausen                    
                                    
6:10         14:26              140:229
7. HSV Cottbus             4:12         20:20              176:191
8. SV Motor Babelsberg  2:14         18:20              169:200
9. KG Fläming               2:14         12:28               115:270
 
Am letzten Kampftag, am 15.10.2016, findet in Ludwigsfelde das Finale statt, dort wird in diesem Jahr im Turniermodus mit Doppel-KO gekämpft und die Platzierungen der Vorrunde sind ausschlaggebend für die Setzliste. Es bleibt also sehr spannend.
Alle weiteren Ergebnisse des Tages und Fotos, findet ihr wie gewohnt auf der Facebookseite:
Sebastian Hesse
 


Achtung

  • Die Unterlagen zu den Trainerlizenzen bitte alle direkt an hartmut.paulat(at)gmail.com senden
  • Der Plan für die Aus- und Weiterbildung 2018 ist unter Termine veröffentlicht.Die ersten Anmeldefristen laufen noch in diesem Jahr ab.

Positionspapier des DOSB zur Inklusion