08.04.2018

Künftige Trainer C Breitensport beendeten den letzten Ausbildungsabschnitt vor der Prüfung

Nach fünf anstrengenden und inhaltsreihen aber sicher auch interessanten Lehrgängen schlägt am kommenden Wochenende für 18 Judoka aus den Landesverbänden Brandenburg und Berlin bei der Trainer-Prüfung die Stunde der Wahrheit.
Seit Januar bereiten sich 18 Judoka aus den Landesverbänden Berlin (4 Sportler, die mit Genehmigung des JVB teilnahmen) und dem Brandenburgischen Judo-Verband (14 Sportler) zielstrebig auf die Prüfung zum Trainer C Breitensport vor. Die fünf weiblichen und 13 männlichen Judosportler begannen gleich das Wochenende nach dem Jahreswechsel mit dem erste Lehrgang. Am jetzigen Wochenende schlossen sie nun die Ausbildung in Theorie und Praxis einschließlich der unmittelbaren Prüfungsvorbereitung mit Erfolg ab und werden sich am nun folgenden Samstag der Prüfung zum Erwerb der Trainerlizenz stellen.

Auch dieser fünfte Lehrgang hielt für die neun Träger des 1. Kyu und acht Träger des 1. Dan noch einmal wichtige Themen bereit. 
In der Theorie wurden unter anderem Inhalte wie Aufwärmen und Energiebereitstellung, der Tätigkeitsbereich Verein und in der Praxis Schwerpunkte wie die methodisch sinnvolle Umsetzung und Vermittlung des Prüfungsprogramms des 1. Kyu und die Anforderungen an die künftigen Trainer beim Weg von Technikerwerb zur Technikanwendung vermittelt. Dabei vertiefte sich auch noch einmal die Erkenntnis, dass ein sehr gutes Bewegungsvorbild eine wichtige Voraussetzung für eine gute Trainerarbeit ist. Gleichzeitig ist aber auch die Fähigkeit der methodisch richtigen Vermittlung von Inhalten und Fertigkeiten eine genau so wichtige Seite der Trainertätigkeit.
So mussten die angehenden Trainer C dann auch in Gruppenarbeit Programminhalte entsprechend aufbereiten, Lösungsbeispiele erarbeiten und im Gremium  demonstrieren und erläutern. Natürlich bildete die Wiederholung wichtiger Themen und Inhalte in Vorbereitung auf die Theorie- und Praxisprüfung einen besonderen Schwerpunkt. Dabei fügte sich vieles aus den zurückliegenden Lehrgängen zu einem System zusammen. Bei der Gruppenarbeit ging es dann vor allem darum, Inhalte zu festigen und an der konkreten Umsetzung des Praxisprogramms für die Trainerprüfung zu arbeiten. 
Die Prüfungsanwärter im Alter zwischen 16 und 55 Jahren stellten sich wie auch in den zurückliegenden Lehrgängen mit viel Fleiß und Engagement diesen Aufgaben. So konnten die Ausbilder Jan Schröder und Martin Reißmann am Ende des Lehrgangs auch lobende Worte für die Arbeit der Teilnehmer finden und ihnen für den kommenden Samstag noch viel Erfolg für die Prüfung wünschen. Wie schon in den zurückliegenden Ausbildungszyklen war Trainer Michael Zapf im Lehrteam wieder eine wichtige Stütze und trug somit auch maßgeblich zum Erfolg und zu abwechslungsreichen Lehrgängen der Trainerausbildung bei.
Martin Reißmann

Achtung

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Positionspapier des DOSB zur Inklusion