11.09.2018

Große Trainer-Runde in Frankfurt (Oder)

Erstmalig trafen sich am Mittwoch alle Trainer, die in der Verantwortung des Brandenburgischen Judo-Verbandes stehen, zu einer gemeinsamen Beratung. BJV-Präsident Daniel Keller und der Vizepräsident Leistungssport, Reinhard Arndt, hatten zu dieser großen Runde geladen.
Den beiden BJV-Vorstandsmitgliedern war es ein besonderes Anliegen, die weitere Zusammenarbeit im Verband durch eine solche Veranstaltung zu intensivieren. Auch bei den Trainern traf die Veranstaltung auf reges Interesse. Aus Potsdam kamen die Trainer Axel Kirchner, Mario Schendel, Malte Geppert und Christopher Schwarzer. Für Frankfurt (Oder) nahmen Benny Biemüller, Michael Rex, Gregor Wenzel und Uwe Frenz teil. Außerdem folgten Burkhard Dressel (LSP Oranienburg), Dirk Meyer (LSP Spremberg) sowie Mirko Wockatz (LSP Strausberg) der Einladung. Lediglich Wolfgang Link (LSP Brandenburg/H.) fehlte entschuldigt. Weitere Teilnehmer waren der BJV-Geschäftsführer, Hartmut Paulat, und Sylvio Kroll als Vertreter des Olympiastützpunktes Brandenburgs.

Anhand einer Präsentation zog man gemeinsam Bilanz über den noch anhaltenden Kampf um den Bundesstützpunkt Judo in Brandenburg. Viel Zeit blieb dafür aber nicht, denn das Tagesgeschäft ruft. So besprachen die Teilnehmer die Leistungssportordnung und deren Umsetzung im Bereich der Sichtung und Delegierung. Auch diskutierten sie gemeinsame Strategien zur Talentsichtung. Ebenfalls sollte ein regelmäßiger konstruktiverer Austausch zwischen Sportschulen und den delegierenden Landesstützpunkten auf der Veranstaltung den Anfang finden. In Zukunft will der BJV auch finanziell die Landesstützpunkte bei ihrer Arbeit mehr unterstützen und die Zusammenarbeit der Stützpunkte mit den Bezugsvereinen fördern. Die Sportschulen werden künftig eine verstärkte Zusammenarbeit planen. Ein guter Anfang wurde in diesem Jahr mit gemeinsamen Randori-Einheiten in Frankfurt (O.) und Potsdam bereits gemacht. Dies soll weiter vertieft werden, da waren sich alle einig.

"In Zukunft soll in Brandenburg zusammenwachsen, was zusammengehört. Wir wollen noch mehr als Einheit auftreten, unsere Sportler sollen von den Erfahrungen aller Trainer profitieren können", gibt Präsident Keller die Linie vor. Unterlegt wird dies auch mit einem einheitlichen Outfit für die Brandenburger Coaches. "Es werden alle Brandenburger Trainer mit einheitlicher Verbandskleidung ausgerüstet, denn alle stehen in ihrer Aufgabe und Funktion für ein erfolgreiches Brandenburger Leistungssportsystem“, so Reinhard Arndt, Vizepräsident Leistungssport.

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