11.02.2018

Gelebte Integration der Kyoko-Sportler aus Jänschwalde

Bereits zum 14. Mal fuhren die Jänschwalder Judoka im Rahmen einer Kooperation mit der Stiftung SPI gemeinsam mit Schülern der Judo-AG der Förderschule Lübben in die DAV-Bergsteigerhütte ins Zittauer Gebirge.
Mit viel Begeisterung erlebten die Judoka des JC Kyoko Jänschwalde  gemeinsam mit Schülern der Förderschule Lübben eine erfolgreiche gemeinsame Erlebnistour im Zittauer Gebirge.
In diesem Jahr war es nun die 14. Projektfahrt und seit nun bereits dreizehn Jahren fahren die Jänschwalder Judoka im Rahmen einer Kooperation mit der Stiftung SPI gemeinsam mit Schülern der Judo-AG der Förderschule Lübben in die DAV-Bergsteigerhütte ins Zittauer Gebirge. Vier Tage verbringen sie gemeinsam in den Winterferien mit Judo, Wandern, Fitness, Baden und natürlich mit Spaß und vielen gemeinsamen Erlebnissen. Dabei können die Judoka vom JC Kyoko sogar schon auf eine unterdessen 25-jährige Zusammenarbeit mit ihren Partnern im Zittauer Gebirge zurückblicken.

So starteten auch in diesem Jahr die Lübbener „Judo-Schüler“ am 3. Februar an der Schule am Neuhaus zu ihrer Fahrt. Zunächst ging es zum Judoclub Kyoko nach Jänschwalde. Dort trafen sich beide Gruppen und nach einem zünftigen Toben auf der Judomatte und gegenseitigem Kennenlernen brachen die 20 Teilnehmer – davon 16 im Alter von 6 bis 18 Jahren und die 4 Betreuer und Fahrer - in Richtung Sachsen ins Zittauer Gebirge auf. Drei Stunden später gab es dann für die kleine Karawane aus zwei Kleinbussen und einem PKW bei Ankunft in Waltersdorf ein schmackhaftes Mittag in der gemütlichen Rübezahlbaude unterhalb der Lausche, des mit 793 m höchsten Berges des Zittauer Gebirges. 
Nach der langen Autofahrt und dem Mittag stand erst einmal wieder Bewegung auf dem Programm. Es ging auf die erste Wanderung durch das zumindest etwas verschneite Zittauer Gebirge. Es ging über die Nonnenfelsen, die Steingasse hinab und vorbei am Gondelteich zur Unterkunft der DAV-Bergsteigerhütte im Kurort Jonsdorf. Nach einem zünftigen Abendbrot in der Gaststätte zur Gondelfahrt verbrachten alle einen gemütlichen Abend in der Hütte und schöpften Kräfte für den Folgetag und den Besuch im Vereinssportzentrum der HSG Turbine Zittau.
Am Sonntag standen somit Judo, Fitness-/Krafttraining und Toben im Vereinssportzentrum in Zittau im Mittelpunkt. Seit 1994 treffen sich die Jänschwalder und seit 2005 auch die Lübbener zum gemeinsamen Training mit den Zittauer Judoka um Lutz Richter und seinem Trainerteam. Natürlich kommen dabei auch Spiel und Spaß nicht zu kurz. Geübt wurde wiederum in zwei Altersbereichen. Traditionsgemäß gestalten die Trainer der HSG Turbine Zittau das Training mit den Jüngeren und die Jänschwalder das Training der älteren Judoka. 
Den Nachmittag verbrachten die Lübbener und Jänschwalder Judoka dann im Trixi-Bad in Großschönau. 
Montag ging es dann auf große Wanderung. Diese führte ca. 15 km über den Hochwaldweg hinauf auf den Hochwaldgipfel – der mit 750 Metern der zweihöchste Berg des Zittauer Gebirges ist. Alle genossen vor dem Mittag und dem Abstieg nach Oybin am Kreutz der Versöhnung den herrlichen Ausblick über das Gebirge. 
Dann gab´s bei herrlicher Aussicht in der Hochwaldbaude etwas Ruhe beim Mittag, bevor entlang der tschechischen Grenze ein abenteuerlicher Abstieg zum Kammloch zu bewältigen war. Von dort ging die Wanderung durch die Felsengasse dann steil abwärts zum Klein-Bahnhof Oybin. Das letzte Stück des Rückweges nach Jonsdorf und somit wieder zurück zur Bergsteigerhütte fuhr die Gruppe dann mit der Zittauer Schmalspurbahn. Auch das war ein imposantes Erlebnis. Die Wanderung durch das winterliche Gebirge war abenteuerlich aber auch recht anstrengend und brachte manche schon an Grenzen.
Und schon mussten am Dienstag alle wieder Abschied nehmen von der DAV Hütte und vom zumindest etwas verschneiten Zittauer Gebirge.

In Jänschwalde hieß es dann mit einem gemeinsamen Toben im Judo-Raum und bei einem kleinen Imbiss erneut „auf Wiedersehen“ für die Lübbener und die Kyoko Sportler. Alle hatten viele Erlebnisse hinter sich, hatten neue Freundschaften geknüpft, auch alte aufgefrischt und viele freuen sich auch schon auf eine neue gemeinsame Fahrt vielleicht im Sommer ins Iser-Gebirge. 
Das wichtigste aber war, dass wie in den vergangenen Jahren alle als ein Team nach dem Prinzip gegenseitiges Helfen und Verstehen handelten und sich notfalls auch mal hierzu zusammengerauft haben.

An dieser Stelle noch ein herzliches Danke an alle, die halfen, dieses erlebnisreiche Wochenende zu gestalten und abzusichern. 

Martin Reißmann

Achtung

Positionspapier des DOSB zur Inklusion