30.01.2020

Drei neue Trainerassistenten ausgebildet

Am zweiten und dritten Januar-Wochenende starteten über 40 Judoka in die Ausbildung zum Trainer C Breitensport bzw. zum Trainerassistenten. 
42 Judoka des BJV sowie ein Judoka des JVB nahmen am 10. Januar in Strausberg die Ausbildung auf. Hierzu gehörten auch 5 Judoka, die die Ausbildung zum Trainer-Assistenten begannen. Zwei Trainer, die ihre Lizenz verlängern wollten, nahmen ebenfalls an der Ausbildung teil.

Mit 16 weiblichen und 26 männlichen Judoka im Alter von 14 bis 56 Jahren, graduiert vom 3. Kyu bis 2. Dan, war das Teilnehmerfeld breit gefächert. Das ist natürlich auch für die Ausbilder um Jan Schröder und Martin Reißmann eine große Herausforderung. Unterstützt wurden die beiden Referenten von einem bewährten Team bestehend aus Michael und Mathias Zapf sowie Matthias Störzner, dem Kinderschutzbeauftragten des BJV.

Bereits nach dem ersten Lehrgang konnten die Referenten den Lehrgangsteilnehmern Lob und Anerkennung für ihre fleißige und engagierte Mitarbeit aussprechen. Diese für Erfolg in der Ausbildung wesentliche Grundvoraussetzung ließen die Teilnehmer am folgenden Wochenende ebenfalls erkennen.

In den ersten zwei Lehrgängen gab es viele Themen sowohl im Seminarraum und auch auf der Judomatte zu bewältigen. Dazu gehören natürlich Judo und Pädagogik, Aufsichtspflicht, Kinderschutz sowie die Anforderungen an einen Trainer. Auch methodische Grundsätze und Maßnahmen beim Judounterricht, Arten des Techniktrainings, kindgerechtes Vermitteln der Inhalte auf der Judomatte oder auch Prinzipien und Beobachtungskriterien bei der Erarbeitung von Judotechnik standen auf dem Plan.

Das Trainerteam war bestrebt, in den zwei zur Verfügung stehenden Lehrgängen für die künftigen Trainer bereits gute Grundlagen für die Prüfung im Mai zu legen. Gleichzeitig vermittelten sie den Trainerassistenten, die ihre Ausbildung nach Lehrgang 2 abschließen, ein breites Rüstzeug für ihre künftige Arbeit. Leider konnten nur drei der fünf zur Assistentenausbildung angetretenen Judoka ihre Ausbildung am 19. Januar beenden. Zwei waren verhindert, den zweiten Lehrgang zu absolvieren und werden diesen zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

Die drei Judoka Marcus Kolbe und Yngvar Tiefensee von Sakura Spremberg sowie Benny Unger vom JC Kyoko Jänschwalde können künftig die Arbeit in ihren Vereinen mit mehr Kenntnissen und Fertigkeit unterstützen. Das Ausbilder-Team um Präsident und Lehrreferent Jan Schröder wünschte ihnen zum Lehrgangsabschluss am 19. Januar dafür viel Erfolg.

Martin Reißmann
Referent Prüfungswesen
Brandenburgischer Judo-Verband

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