23.02.2021

Die Judo-Gurke

„Ein Gurken-Paket in den Westen“ - so hieß die Schlagzeile für den KSC Asahi im Mai 2017. Jetzt griff Dirk Meyer dieses Thema noch einmal auf und kreierte gemeinsam mit der Judofabrik das Maskottchen Judo-Gurke. 
Der KSC ASAHI Spremberg verschickte 2017 nach einem 7:7 Unentschieden beim Bundesliga-Meisterschaftsfavoriten Judo in Holle zwei Gurkengläser an den damaligen Teamkapitän Maxime Lambert und einen Redakteur der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung. Maxime Lambert machte damals seinem Frust Luft und betitelte die Spremberger als „Gurkentruppe“, die es dann sogar in die Play Offs schafften und ganz nebenbei einen neuen Sponsor fanden. Spreewaldbauer Ricken spendiert seit 2017 bei jedem Heimkampf Gurken für die Fans und mittlerweile unterstützt er auch das Frauen-Team des KSC ASAHI finanziell. 
Vier Jahre später verschickt der Vereinsvorsitzender Dirk Meyer nun wieder Pakete mit Gurken. Allerdings sind diesmal die Gurken nicht zum Verzehr geeignet. In Zusammenarbeit mit der „Judofabrik“ aus Potsdam entwickelten die Spremberger ein Logo, das schon T- Shirts und auch Gurkengläser schmückt. „Mittlerweile haben wir uns als Gurkentruppe etabliert und tragen dieses Logo mit Stolz. Das Plüschtier war nur die logische Konsequenz einer am Ende guten Marketingidee“, sagt Dirk Meyer.

Eine Plüschgurke geht natürlich an Maxime Lambert, der mit seinem Spruch für diese Steilvorlage sorgte und sich schon lange dafür entschuldigt hat. Ein Paket geht nach Potsdam zur „Judofabrik“, die das Logo entwickelte und graphisch umsetzte. Das dritte Paket geht selbstverständlich an den Spreewaldbauer Ricken. „Herr Ricken fand die Idee von Anfang an gut und unterstützt seitdem unsere beiden Bundesliga-Teams in jedem Jahr.“ Die Hildesheimer Zeitung geht jedoch leer aus. Der Redakteur wollte die Spremberger danach gerne als „Ferrari Truppe“ bezeichnen und belächelte so die erst nur als Scherz gedachte Marketingidee des KSC ASAHI.
Am 17. April wollen die Männer um Kapitän Oleg Ilts mit einem Heimkampf gegen den JC 66 Bottrop in die Saison starten. Bleibt zu hoffen, dass die Gurken auch Abnehmer finden und Zuschauer zugelassen werden können.
Die Judogurke erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit. „Aufgrund der großen Nachfrage werden wir all denen, die uns als Verein mit mindestens 19,99 € unterstützen, als Dankeschön eine unserer Judogurken zukommen lassen“, bietet Dirk Meyer an. Überweist Eure Spende auf das Konto bei der Sparkasse: DE25 1805 0000 3000 0373 21 oder per paypal: info@ksc-asahi.de jeweils mit Name und Adresse. Ihr erhaltet umgehend die Judo-Gurke/n und die Spendenquittung zugesendet. 
Nähere Informationen gibt es auf der Seite des Vereins: www.ksc-asahi.de

Achtung

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