23.09.2019

2. Bundesliga der Männer

Dynamo Hoppegarten gewinnt in Hamburg souverän mit 11:4 (94:40) und steht derzeit an 3. Stelle der Tabelle.
Ludwigsfelde siegt vor heimischer Kulisse 8:6 gegen die KG Mecklenbuerg-Vorpommern und behauptet sich damit am Saisonende als Tabellenerster der 2. Liga im Norden.
Hier ein Bericht aus Ludwigsfelde:

Ludwigsfelde krönt erfolgreiche Saison
 
Die Ausgangslage vor dem abschließenden Duell in der heimischen Stadtsporthalle war klar: trotz vorheriger Diskussionen um die reglementierte Aufstiegspflicht wollten die Männer um Kapitän Adrian Kolberg den Zuschauern tolles Judo zeigen und möglichst gegen den Rivalen aus Mecklenburg-Vorpommern gewinnen. Im direkten Duell der beiden Teams an der Tabellenspitze hätten die Mecklenburger jedoch überaus deutlich mit mindestens elf Einzelsiegen siegen müssen, um den Staffelsieg der Ludwigsfelder noch zu vereiteln.
Ludwigsfelde legte sodann auch einen klassischen Fehlstart hin. Es waren gerade drei Minuten seit der Eröffnung der Veranstaltung vergangen, da stand es auch schon 0:2 für die Kampfgemeinschaft MV. Erst der Norweger Eilertsen ließ die rund 200 Zuschauer zum ersten Mal jubeln. Nachdem die Gäste erneut einen Punkt verbuchen konnten, ließ Julian Schindler seinem Kontrahenten keine Zeit zum Reagieren und verließ nach nur 16 Sekunden als Sieger die Matte.  Zur Pause hieß es nach nur knapp 20 Minuten 3:4 aus Sicht des Gastgebers. Die Unterbrechung nutzten die Trainer und Betreuer für taktische Besprechungen und Umstellungen. Wechselten die Gäste in weiß-gelb aus Meck-Pomm schon auf fünf Positionen, wurde der Ludwigsfelder Kader sogar auf allen Positionen geändert. Die Aufstellung hatte Erfolg – in der Folge ging Ludwigsfelde in Führung und verlor nur noch zwei Punkte, womit das Duell am Ende 8:6 für den JVL ausging.
Als Staffelsieger der 2. Bundesliga Nordost ging es am Abend in die Luckenwalder Turmklause. Dort wurde die Freude um den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte mit Freunden und Bekannten geteilt und gefeiert bis spät in die Nacht.
Sebastian Kittel

Achtung

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