29.06.2018

1. Bundesliga der Männer

Der UJKC Potsdam fährt am Samstag zum Bundesligakampf nach Bonn und KSC Asahi Spremberg empfängt Judo in Holle 18:00 Uhr zu Hause in Haidemühl.
Einer der Topfavoriten auf den Staffelsieg in der Judo-Bundesliga kommt am Samstag  nach Spremberg. Judo in Holle – das ist die Mannschaft, die unserem Lausitzer Team im  vergangenen Jahr zu einem neuen Image verhalf. Natürlich wird Spreewaldbauer Ricken seiner „Gurkentruppe“ und natürlich auch den Fans wieder reichlich Gurken zur Verfügung stellen.
Auf der Matte stehen am  Samstag die Vorzeichen jedoch etwas anders als beim furiosen Remis im letzten Jahr. Judo in Holle ist derzeit noch ungeschlagen und liegt hinter dem amtierenden Deutschen Meister Hamburg auf Platz 2. „Diesmal wollen sie nichts dem Zufall überlassen und mit aller Macht ins Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft einziehen“, sagt Vereinschef Dirk Meyer.

Die Spremberger Jungs hingegen haben nix zu verlieren und können am Samstag nur gewinnen.  Noch immer gibt es eine Reihe von Verletzten und dazu findet in München zeitgleich das Ranglistenturnier der U20 statt. Da müssen Limmer, Giller, Bahlo und Co. eben hin. Der verbleibende Rest wird natürlich alles daran setzen, den Hollern die Gurken zu versalzen. 
Teamgeist und Fans sind gefordert und  die Jungs um Kapitän Oleg Ilts müssen mal wieder über sich hinaus wachsen, um nicht unter die Räder zu kommen.

Der UJKC Potsdam fährt zum Aufsteiger GJC Bonn. Nach sechs Kampftagen haben die Bonner noch keinen Punkt auf ihrem Habenkonto. Dennoch werden die Potsdamer aufmerksam sein. „Wir müssen gewinnen und sogar auf einen Ausrutscher von Holle hoffen“, sagt Trainer Mario Schendel.
Auch die Potsdamer haben eine angespannte Personaldecke. Die Leistungsträger Erik Abramov, Tim Schmidt und Kilian Ochs sind grad aus Georgien zurück und sollen nicht kämpfen. Die U20er sind auch hier alle in München zum Ranglistenturnier. 

„Wir werden natürlich trotzdem alles daran setzen in Bonn zu gewinnen, um die theoretische Chance auf die Medaille zu wahren“, sagt Mario Schendel weiter.
Fotos: Vereine

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