19.03.2019

Judo-Bundesliga

Potsdam kämpft auswärts gegen den Vorjahresmeister Hamburg unentschieden 7:7, Spremberg siegt 9:5 gegen Hannover und übernimmt damit die Tabellenspitze im Norden.

Die Spremberger hatten einen Bundesliga-Auftakt nach Maß. Mit ca. 500 Zuschauern bebte die heimische Haidemühler Halle. „Dieses Ergebnis konnte man so nicht erwarten. Unsere Mannschaft hat sich regelrecht in einen Rausch gekämpft und in den Gewichtsklassen bis 66 und 73 kg Punkte geholt, die mit Sicherheit Hannover eingeplant hatte“, sagt freudestrahlend der Vereinschef Dirk Meyer. Die Spremberger gingen bereits mit einer 4:3-Führung in die Halbzeitpause. 
Trainer Mike Göpfert hatte beim Wechseln wie so oft die Qual der Wahl. „Die Jungs waren so heiß, die wollten alle auf die Matte. Aber Tomasz Domanski und vor allem Max Henke waren so stark, die musste ich drin lassen“, so Göpfert. Am Ende brachte er fünf neue Kämpfer statt der geforderten drei neu ins Team. Und der Plan ging auf.
Nch zwei weiteren Siegen agierte Tomasz Domanski souverän und sicherte mit seinem vorzeitigen Sieg das Unentschieden. Die Zuschauer feierten diesen Punkt wie einen Sieg. Als dann das Spremberger Eigengewächs Luc Meyer nach knapp einer Minute Kampfzeit den Hannoveraner Jörg Onufriev in der Festhalte hatte, war das Publikum völlig aus dem Häuschen. 
Am Ende hieß es 9:5 für die Spremberger. „Das war heute eine überragende Mannschaftsleistung. Meine Jungs sind über sich hinausgewachsen, blieben konzentriert und wurden dafür belohnt. Ich bin stolz, ein Teil dieser Mannschaft zu sein“, ist Trainer Mike Göpfert überwältigt vor Freude. 
 

Für die Potsdamer hat es in Hamburg am Ende nicht ganz gereicht. Eigentlich hatten sich die UJKC-Männer einen Sieg über das Hamburger Judoteam vorgenommen. Letztendlich trennten sich jedoch die beiden Favoriten der Nordstaffel 7:7, nachdem im letzten Duell Potsdams schottischer Gaststarter Neil MacDonald den Kampf gewonnen und damit das Unentschieden gesichert hatte. 
Er sowie Krisztian Toth aus Ungarn und Eigengewächs Erik Abramov hatten jeweils ihre beiden Kämpfe des Tages gewonnen. Schwergewichtler Abramov machte jeweils kurzen Prozess. Nach bereits 37 beziehungsweise 21 Sekunden hatte der Junioren-WM-Dritte vorzeitig alles per Ippon entschieden. Außerdem war noch Youngster Bennet Pröhl für den UJKC erfolgreich. 
Am Ende steht Spremberg gemeinsam mit Herta Walheim an der Tabellenspitze, gefolgt von Hamburg und Potsdam. Bottrop und Witten greifen erst zum zweiten Kampftag in das Geschehen ein.
alle Ergebnisse auf www.deutsche-judo-bundesliga.de

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