19.09.2018

Bundesliga - Der letzte Kampftag naht

Am kommenden Samstag stehen sich mit dem KSC ASAHI Spremberg und dem UJKC Potsdam die beiden Brandenburger Erstliga-Teams gegenüber. Um 18 Uhr startet das einzige Brandenburg-Derby aller ersten Bundesligen in Deutschland in der Sporthalle Haidemühl.
Am vergangenen Samstag, dem vorletzten Kampftag der Judo-Bundesliga, setzte sich der UJKC Potsdam vor heimischer Kulisse gegen den JC 66 Bottrop durch. Auch wenn den Potsdamern mit den EM-Teilnehmern Kilian Ochs, Tim Schmidt und Erik Abramov drei Leistungsträger fehlten, setzten sich die Männer aus der Landeshauptstadt souverän mit 9:5 gegen den Tabellen-Fünften durch.

Janosch Hunfeld war am Samstag ein Punktgarant für den UJKC (Foto: C. Clark)

Der KSC ASAHI Spremberg musste bei Bayer Leverkusen eine knappe 6:8-Auswärts-Niederlage einstecken. Die 5:2-Pausenführung für den Gastgeber spiegelte den knappen Kampfverlauf nicht wider. Im zweiten Durchgang wechselte Trainer Mike Göpfert auf fünf Positionen. Die zumeist sehr jungen ASAHI-Kämpfer enttäuschten ihn nicht. Vor dem letzten Duell stand es 7:6 für den Gastgeber. Einmal mehr hatte Ole Patzenhauer die schwere Aufgabe, das Unentschieden zu sichern. Der 22-jährige, der ins 100-kg-Limit aufgerückt war, machte seine Sache nicht schlecht, musste sich dem deutlich schwereren Leverkusener am Ende aber denoch geschlagen geben.

Die "Gurkentruppe" will am letzten Kampftag noch einmal das Heimpublikum verzücken (Foto: D. Zeidler)

Vor dem letzten Kampftag stehen die Potsdamer auf dem dritten Tabellenplatz der Gruppe Nord, die Lausitzer gehen als Tabellen-Siebenter an den Start. Das UJKC-Team hat mit seinem Sieg die leise Hoffnung auf den ersten Halbfinaleinzug seit 2012 aufrechterhalten, denn gleichzeitig unterlag der Tabellen-Zweite aus Holle beim Tabellen-Führer Hamburg. „Die Chance ist da. Also glauben wir auch noch dran“, sagt UJKC-Aushängeschild Philipp Galandi mit Blick auf den bevorstehenden letzten Kampftag gegenüber den PNN. Aber auch das Spremberger Team muss sich nicht verstecken. Im letzten Jahr verloren die Lausitzer denkbar knapp mit 6:8 und hatten dabei das Remis schon vor Augen. "Ein Unentschieden ist das Ziel unserer Jungs am kommenden Samstag", lässt der Vereins-Vorsitzende Dirk Meyer die Zuschauer auf eine spannende Begegnung hoffen, "gerade weil die Verletzten-Liste nach wie vor sehr lang ist, müssen wir auf alte Tugenden setzen und kämpfen bis zum Umfallen."

In Spremberg wird wieder ein volles Haus erwartet (Foto: D. Zeidler)


Ganz sicher wird das Brandenburger Publikum für eine tolle Kulisse beim Derby sorgen. Das Judo-Spektakel in Haidemühl startet bereits um 11 Uhr. Dann kämpfen nämlich die besten Teams der Landesliga Brandenburg am Finaltag den Landesmeister aus.

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