Helmut Bark feiert seinen 85. Geburtstag

Ein „Mattenfuchs“  und Kenner unserer schönen Sportart auf allen Judo-Ebenen begeht am 28. September  in Zernsdorf  seinen 85. Geburtstag mit einer Schar von Mitstreitern von einst und jetzt: Helmut Bark.

Außerdem hat er in diesem Jahr auch sein 70-jähriges Judo-Jubiläum.

Im Mai 1941 hatte er erste Judokontakte. Erst Medaillen im Jugend- und Juniorenalter, dann ab 1950 vier Mal DDR-Meister

der Männer und Mitglied der DDR-Nationalmannschaft.1956 wurde er mit dem Ehrentitel „Meister des Sports“ ausgezeichnet.

Schon während seiner aktiven Zeit gehörte Helmut Bark zur Funktionärs- und Kampfrichtergilde in Berlin und im DDR-Judo-Verband. Er war Gründungsmitglied im Berliner Verband im Ostteil der Stadt und bis 1989 Präsidiumsmitglied im Deutschen Judo-Verband der DDR. Besondere Verdienste hatte der Jubilar als Vorsitzender der DJV-Graduierungs(Prüfungs)-Kommission und in den 1960er Jahren auch als Kampfrichter mit EJU-Lizenz. Er war 23 Jahre Übungsleiter in drei Vereinen,  organisierte drei Europameisterschaften in Berlin und Rostock (1974/1970/1982) mit, und er half 1990 mit bei der Erarbeitung der Prüfungsordnung des DJB.

Wenn andere sich im fortgeschrittenen Alter zur Ruhe setzen - bei Helmut Bark geht das nicht. Wenn ihn seine Frau Margot nicht zur Gartenarbeit benötigt, steht Judo auf seinem Tagesplan.

Seit November 1988 ist Helmut Bark Träger des 7. Dan. Zudem erhielt er zahlreiche Sportauszeichnungen. Er ist Mitglied im JV Königs Wusterhausen/Zernsdorf und gleichzeitig  Ehrenmitglied in Berliner Vereinen.

Text: Karl-Heinz Otto
Foto: Birgit Arendt