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14. World
Police & Fire Games An den Olympischen Spielen der Feuerwehrleute und Polizisten in New York nahmen 17.000 Sportler aus aller Welt teil. Die Athleten kämpften in über 35 verschiedenen Sportarten um die Medaillen, auch insgesamt 120 deutsche Sportler waren dabei. Der größte Gegner einiger Sportarten war wohl "Irene". Der Sturm und die Regenmassen ließen erst einmal einige Wettkämpfe platzen. Für alle Fälle hätte New York durch die Teilnehmer an diesen Spielen sogar eine sehr große Anzahl von Helfern im Katastrophenfalle gehabt. "Ich hätte das auch wirklich gern getan", sagt Stefan Niesecke, der unser Land auf den Matten von New York vertreten hat.
Der Spremberger vom KSC Asahi erkämpfte in der Gewichtsklasse bis 100 kg die Bronzemedaille. So richtig freuen konnte sich der Feuerwehrmann aber nicht. Nachdem die Wettkämpfe aufgrund des Hurrikans ersatzlos gestrichen wurden und nur durch einen „Aufstand“ der Judoka wieder in das Programm genommen wurden, waren die Organisatoren sichtlich überfordert. Fehlende Judomatten konnten die meisten Kämpfer noch verschmerzen, unterklassige Kampfrichter auch noch. Aber dass in einer Olympischen Sportart die Kampfzeit von fünf auf drei Minuten verkürzt wurde, ließen schon Zweifel am Stellenwert dieser Veranstaltung bei den New Yorker Organisatoren aufkommen. 18:00 Uhr sollten die Wettkämpfe beginnen, dementsprechend bereitete sich Stefan mit seinem Trainer Dirk Meyer vor. 0:45 Uhr ging Stefan dann endlich auf die Matte. Nach einem Sieg gegen den späteren Weltmeister A. Kort aus den Niederlanden wurde danach die Kampfzeitverkürzung Stefan zum Verhängnis. Gleich zu Beginn des Kampfes geriet Stefan am Mattenrand in eine Festhalte, aus der er sich befreien konnte, jedoch dadurch mit Waza-ari hinten lag. Danach brannte der Spremberger ein wahres Feuerwerk ab. Der Russe M. Neganov begab sich nur noch in den Rückwärtsgang und war mit seinen Kräften sichtlich am Ende.
Viel zu spät kamen zwei Bestrafungen gegen Neganov. Dann waren die drei Minuten auch schon um. Yuko reichte nicht mehr zum Sieg und Stefan kämpfte um Bronze. Mit dieser Wut im Bauch ließ Stefan in seinem letzten Kampf dem Brasilianer Da Silva nicht den Hauch einer Chance. Bereits mit seinem ersten Angriff beförderte er ihn mit vollem Punkt auf die Matte. Das war die Bronzemedaille und die Gewissheit: hier war mehr drin.
Hier nun
einige Stimmungsbilder:
Die Wettkampfhalle von außen....
...und innen.
Ein großer Dank geht auch an den PSV Bernau mit Trainer Hartmut Ott der Stefan bei der Vorbereitung auf New York optimal unterstützte und so die Medaille erst möglich machte.
Hier noch New
York nach dem Hurrikan: Text: Dirk Meyer |