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Judo-Mannschafts-EM der Frauen am 25. Oktober 2003 in Oradea Frauen-Bundestrainer Norbert
Littkopf: „Alles ist möglich" Frankfurt/Main (judo-press) Nach dem erfolgreichen Abschneiden bei den Weltmeisterschaften in Osaka/Japan im September mit einer Silber- und drei Bronzemedaillen wollen die Frauen des Deutschen Judo-Bundes (DJB) beim Finale der Mannschafts-Europameisterschaft am Samstag, 25. Oktober, in Oradea/Rumänien erneut Edelmetall holen. Dem siebenköpfigen DJB-Team gehören insgesamt fünf WM-Starterinnen an, darunter auch die Bronzemedaillen-Gewinnerinnen Annett Böhm (Leipzig/-70 kg), Anna von Harnier (Böblingen/-63 kg) und Raffaella Imbriani (Ettlingen/-52 kg). Komplettiert wird die deutsche Auswahl von den beiden WM-Fünften Julia Matijass (Osnabrück/-48 kg) und Sandra Köppen (Brandenburg/+78 kg) sowie Karoline Kubatzki (Hannover/-57 kg) und Jenny Karl (Rüsselsheim/-78 kg). Die DJB-Frauen hatten sich über die Vorrunde im Rahmen der Europameisterschaften in Düsseldorf im Mai durch einen 4:3-Erfolg über die Niederlande, Dritter 2002, für die Endrunde in Rumänien qualifiziert. Dort treffen sie im Halbfinale entweder auf Titelverteidiger Frankreich, den letztjährigen Zweiten Großbritannien – beide Mannschaften hatten sich ebenfalls in Düsseldorf für den Endkampf qualifiziert – oder den gesetzten Gastgeber Rumänien. „Alles ist möglich. Aber normalerweise hat Frankreich bei Mannschaftsmeisterschaften immer die Nase vorn", erklärt Frauen-Bundestrainer Norbert Littkopf (Leipzig). Die Männer bestreiten ihre Endrunde
erst am 6. Dezember in London. Qualifiziert haben sich hierfür Georgien,
Spanien, die Ukraine und Ausrichter Großbritannien. |